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Lebendigkeit in die „verkehrsberuhigte“ Partnerschaft bringen

Obwohl Sex ein großes Thema ist, wird sich in langjährigen Partnerschaften kaum noch oder gar nicht darüber ausgetauscht. Der versierte Sexualtherapeut Ulrich Clement aus Heidelberg hat in seinem neu aufgelegten Werk „Das indiskrete Fragebuch“ anregende Fragen zusammengestellt, die Paare ins Gespräch u.a. über Wünsche, Fantasien und Erfahrungen bringen. Schließlich ist Sexualität stets auch Kommunikation.
Ein bisschen Mut erfordert es den Partnern zunächst sicher ab, sich auf diese Weise einander anzuvertrauen, doch genau hierin liegen Reiz und Chance zu mehr Lebendigkeit in der partnerschaftlichen Sexualität. Sollte dieser Mut fehlen, kann dieses Buch auch für sich selbst genutzt werden.

In diesem Interview mit dem Deutschlandfunk berichtet der Experte für Paarberatung und Sexualtherapie mehr.

Mein Buchtipp für Paare, die ihre Sexualität beleben wollen

Sexualität gehört zu einem der wichtigsten Themen in der Paarberatung. Zusätzlich zur Beratung möchten Paare über Bücher zum Thema Partnerschaft und Sexualität neue Impulse gewinnen. Ein Buch, das sich bewährt hat: Make more love: Ein Aufklärungsbuch für Erwachsene.

Nach Hennings erfolgerichem Aufklärungsbuch für Jugendliche und junge Erwachsene „Make love“ entlavt die Sexologin mit dieser Veröffentlichung zahlreiche Vorurteile, weckt auf einfühlsame und respektivolle Art und Weise Neugier, reduziert Scham und macht Mut. Nicht zuletzt zeigen die ästhetischen Fotos in diesem Band, dass Sex auf zwischen reifen Paaren leidenschaftlich sein kann. Blättern Sie doch mal rein.

 

Worauf kommt es in gelingenden Partnerschaften an?

Warum verändern wir häufig unsere Einstellungen und Erwartungen im Verlauf einer Partnerschaft? Worum geht es Frauen in Beziehung genau? Wie lässt sich das Spannende und Leidenschaftliche auch über Jahre und Jahrzehnte in einer Paarbeziehung aufrecht erhalten? Wieso gelingt es auch in neuen Partnerschaften nicht, die eigenen Vorsätze umzusetzen? Warum ist Trennung häufig nicht die richtige Entscheidung? Was genau braucht es für eine dauerhaft zufriedene Partnerschaft?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe der Psychologie compact, u.a. in Interviews mit Experten aus Paarberatung, Paartherapie und Forschung.

Mein aktueller Buchtipp – für Paare, die ihrer Sexualität Schwung verleihen wollen

Damit im Verlauf einer Partnerschaft aus Lust nicht Frust wird, aus Leidenschaft nicht Langeweile braucht auch das Sexualleben Pflege und Aufmerksamkeit.
Statt eines Ratgebers zum Thema erfüllte Sexualität hat Ulrich Clement, Experte für Paarberatung und Sexualtherapie, ein indiskretes Fragebuch für Paare mit dem Titel „Think love“ verfasst.

Die Fragestellungen regen die eigene Kreativität an, machen Mut und nicht zuletzt auch Spaß. Die Unterscheidung des Autors zwischen Phantasien und Bedürfnissen eröffnet dabei neue und spannende Einblicke in die Sichtweisen des Partners und ist gleichzeitig entlastend. Weiterer willkommener Sideeffekt: Leser können sich selbst und ihre sexuellen Bedürfnisse (besser) kennenlernen und damit die Voraussetzung schaffen, diese auch zu leben. Denn nur wer seine eigenen Bedürfnisse und Gefühle ausdrückt, erhöht deutlich die Möglichkeit, das jene auch Berücksichtigung finden. Wer sich anfangs schwer damit tut, dem bietet dieses Buch auch Platz für schriftliche Antworten.

 

 

Mein TV Tipp: Zum Thema Lust, Sex und Täuschung

Die Angaben dazu, wie oft Paare wöchentlich Sex haben, wie es um die Tiefe ihrer Gefühle und ihre Treue steht, entsprechen meist nicht der Realität.

Warum tun Menschen sich so schwer mit der Wahrheit, wenn es um ihr Liebesleben geht?

Eine aktuelle Dokumentation auf 3 Sat berichtet am kommenden Montag, den 18.04.2016 um 20.15 Uhr von einem außergewöhnlichen Experiment und enttarnt unter Einbezug neuester Forschungsergebnisse die häufigsten Sexlügen der Deutschen. 

Reinschauen lohnt sich!

Sexuelle Fantasien: Unterschiede zwischen Männern und Frauen?!

Es ist vielleicht keine gänzlich neue Erkenntnis: Männer fantasieren anders als Frauen.

Während das männliche Geschlecht stärker auf optische Reize reagiert, reagiert das weibliche tendenziell eher auf hörbare Reize, wie z.B. auf erotische Geschichten.
Doch worin manifestieren sich diese Differenzen? Warum sehen beide Geschlechter in Sexfilmen beim aktiven Paar auf die Frau? Gibt es, in heterosexuellen Partnerschaften, Unterschiede zwischen Männern und Frauen, was homoerotische Fantasien betrifft? Welche erogenen Zonen spielen für die Geschlechter eine besondere Rolle? Und, welche sexuelle Fantasie ist die häufigste?
Antworten lesen Sie in diesem spannenden ZEIT-Artikel von Ulrich Clement.

 

Alleinerziehende: Balance finden zwischen Familien- und Liebesleben

Ungefähr 20 Prozent aller Familien in Deutschland mit mindestens einem minderjährigen Kind sind „Einelternfamilien“.
Sich im alltäglichen Leben mit beruflichen und familiären Anforderungen ein Liebesleben aufzubauen und noch dazu zu erhalten, ist alles andere als einfach für Alleinerziehende.

Warum dies zeitweise ein echter Drahtseilakt sein kann und warum Frauen häufiger als Männer mit Vorurteilen konfrontiert sind, lesen Sie in dieser Kolumne, die alltägliche Herausforderungen gekonnt wie auch humorvoll schildert.

Zärtlichkeit und Sex in alternden Paarbeziehungen

Eine aktuelle soziologische Studie der Universität Rostock mit Senioren in festen Partnerschaften zeigt, dass Zärtlichkeit im Alter immer wichtiger wird. Nur noch für 61 Prozent der Männer und 21 Prozent der Frauen spielt Sex eine bedeutsame Rolle. Sex verliert hier also an Relevanz.

Die Untersuchungsbefunde veranschaulichen, dass es in diesen Partnerschaften viele Formen von Zärtlichkeit ohne sexuellen Kontakt gibt. Alternde Paare versichern sich der gegenseitigen körperlichen Nähe z.B. durch Streicheln, Schmusen und Kuscheln. Die sexuelle Aktivität hingegen verringert sich mit steigendem Alter durch hormonelle wie auch physische Veränderungen.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass vergleichbare Untersuchungen in den kommenden Jahren anders ausfallen, da sich die gesellschaftlichen Wertvorstellungen wandeln und damit auch die Erwartungen und Ansprüche an Sexualität.
Lesen Sie hier den entsprechenden Artikel.

 

 

Beziehungsfacetten: Polyamorie

Beziehungen sind vielfältig und bunt. Die Liebesbeziehung zu mehr als nur einem Partner zur selben Zeit  – mit dem Wissen und Einverständnis aller Beteiligten – ist eine Möglichkeit.

Warum trotz aller Freiheiten, Eifersucht auch in dieser Beziehungsform eine wichtige Rolle spielen kann und weshalb sie oft ein zeitlicher Balanceakt ist, lesen Sie in diesem interessanten Erfahrungsbericht.