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Depression als Risikofaktor für Paarbeziehungen

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland, was

das Thema auch in der Paarberatung und Paartherapie immer relevanter werden lässt.

Massive Überforderungs- und Schuldgefühle, Antriebslosigkeit wie auch der Rückzug aus dem sozialen Umfeld stellen nicht nur für den erkrankten Partner ernsthafte Belastungen dar. Die Trennungswahrscheinlichkeit steigt in betroffenen Beziehungen auch durch den Verlust an innerer Verbundheit und eine deutliche Zunahme von Konflikten.

Eine aktuelle Studie der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutschen Bahn Stiftung zeigt, dass eine Depression häufiger die Ursache als die Folge von Partnerschaftskonflikten darstellt. Beleuchtet werden zudem die vielfältigen Belastungen beider Partner. Mehr erfahren Sie in diesem Artikel.

 

Erwägung

(Erich Fried)

Ich soll das Unglück
das ich durch dich erleide
abwägen
gegen das Glück
das du mir bist

Geht das nach Tagen
und Stunden?
Mehr Wochen
der Trennung
des Kummers
des Bangseins nach dir
und um dich
als Tage des Glücks

Aber was soll das Zählen?
Ich habe dich lieb

Selbstklärung als Schlüssel für gelingende Kommunikation

Anhaltende Unzufriedenheit und chronischer Frust schwappen schnell auf Partnerschaft, Familie und das nahe Umfeld über. Speziell Menschen, die unter Stress und Druck stehen, fällt es noch einmal schwerer zu erkennen, was genau sie belastet und dies eindeutig auszudrücken.
Zahlreiche Studien belegen eindrucksvoll, dass die Qualität der Kommunikation unter Stresssbedingungen massiv sinkt und es damit auf beiden Seiten schneller zu Missverständnissen und Gereiztheit kommt. Selbst externe Belastungen können so schnell in interne Konflikte münden, die zusätzlich belasten.

Sich selbst zu klären und zu positionieren trägt deutlich zu einer gelingenden Kommuniktion bei.
Wie Sie eigene Bedürfnisse und Herausforderungen selbst besser erkennen und kommunizieren – und damit nicht zuletzt auch dazu beitragen, Unterstützung zu erhalten, die tatsächlich entlastet, lesen Sie in der Ausgabe der ZEIT Wissen 02/18.

Chaos

© Andrey Popov / Fotolia

Trennung und Schuldgefühle

Die Zeit einer Trennung oder Scheidung wird oftmals als existenzielle Lebenskrise wahrgenommen. Neben Gefühlen wie massiver Kränkung, Wut und zahlreichen Ängsten bewegen Eltern meist auch Schuldgefühle. Mit ihnen sind sie fast täglich konfrontiert – offen darüber zu sprechen, fällt ihnen jedoch schwer. Lesen Sie mehr dazu in diesem aktuellen Autorenbeitrag aus dem dem ZEIT Magazin.

Mein Buchtipp – Zum Thema Veränderungen

Ein Neuanfang ist alles andere als einfach. Und vom Verstand her wissen die meisten: Von nichts kommt nichts. Dennoch stehen diesem Wissen oftmals diffuse und starke Gefühle gegenüber. In der Folge arrangieren sich Viele mit dem grundsätzlich Vertrauten und geben sich mit faulen Kompromissen zufrieden.

Um tatsächlich aus alten Mustern auszubrechen, ist es hilfreich, deren Ursprung besser zu verstehen. Dieser aktuell erneut erschienene Ratgeber mit zusätzlichem Online-Arbeitsmaterial kann Sie dabei unterstützen.

Veränderung: Wie Sie gewohnte Wege verlassen

Grundlegende Veränderungen im Leben brauchen nach einem ernsthaften Beschluss, Beharrlichkeit, Zuversicht und nicht zuletzt Mut.
Doch oft sind es diffuse Ängste, hartnäckige Trägheit und die alten, bequemen Muster, die dafür sorgen, dass Beschlüsse nicht umgesetzt werden. Schließlich bleibt doch alles so wie es ist. Laue Versuche werden wieder zu den Akten gelegt, Frust und Resignation nehmen zu.

Sind Sie dauerhaft unzufrieden oder gar verbittert darüber, wie Sie gerade Ihr Leben führen? Leben Sie in monotonen, leblosen Alltagsroutinen, finden den Ausstieg aus einem zermürbenden Job, einer chronisch energieziehenden Freundschaft oder einer unglücklichen Partnerschaft nicht? Fehlen Ihnen die Zuversicht und Energie für wirkliche Veränderungen?

Im aktuellen Themenheft Psychologie heute Compact zum Thema „Veränderungen“ finden Sie zu diesen Fragen eine Zusammenstellung anregender Artikel. Vorgestellt werden u.a. Strategien, mit denen es gelingen kann, Automatismen zu überwinden, wie beispielsweise eine alte Gewohnheit durch eine neue zu ersetzen.
Bei der Umsetzung von Neuem sind oftmals Visionen und klare Zielvorstellungen von entscheidender Bedeutung. Mit angeleiteten Gedankenexperimenten finden Leser auch dabei erste Hilfestellungen. Lesen Sie in der aktuellen Comapctausgabe des Weiteren, warum eine Trennung oftmals ein wichtiger Schritt zu persönlicher Entwicklung ist.