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Die Kunst des Schenkens

Rückt die Weihnachtszeit näher, rücken auch die Fragen nach Geschenken mit jedem Tag mehr in den Fokus. Auch um diesem für Viele gefühlten Druck auszuweichen, wird in einigen Partnerschaften und Familien mal mehr mal weniger humorvoll erwogen, „Dieses Jahr schenken wir uns nichts“.

Dass Geschenke in Paarbeziehungen jedoch häufig eine hohe und vielschichtige Bedeutung besitzen, konnte die Paarforschung in Studien schon Anfang der Jahrtausendwende aufzeigen (u.a. Eva Wunderer, 2003: Dinge, Orte, Paare).
So sind Geschenke innerhalb einer Partnerschaft nicht nur ein Zeichen dafür, wie aufmerksam man einander zuhört und sich auf die Wünsche des anderen einstellt, sondern gleichzeitig ein wesentliches Barometer für die gegenseitige Wertschätzung.

Unstrittig scheint, dass eine Welt ohne Geschenke, gerade in der ersehnten besinnlichen Vorweihnachtszeit oftmals stressfreier und sicher auch deutlich weniger kommerziell wäre. Höchstwahrscheinlich wäre sie jedoch auch weniger bunt und wesentlich gefühlsärmer.

Lesen Sie hierzu mehr in diesem Artikel und erfahren Sie außerdem, warum gerade das Schenken von gemeinsamen Erlebnissen und Zeit, für zwischenmenschliche Verbindungen so bedeutsam ist.

Ich wünsche Ihnen eine gelassene Weihnachtszeit!

Der Traum „Liebe“

Wie finden sich Paare und wie trennen sie sich? Welchen Einfluss hat die digitale Wende auf das Erleben der ersten Liebe und unsere Emotionen? Warum wählen einige Menschen wiederholt die falschen Partner? Unter welchen Bedingungen gelingt eine stabile Partnerschaft und eine erfüllte Partnerschaft? Wie lässt sich Liebeskummer überwinden? Kann Eifersucht einen Nutzen haben? Wann brauchen Paare professionelle Unterstützung und Beratung?

Aktuelle Beiträge zu diesen und zahlreichen weiteren Themen lesen Sie in der druckfrischen Ausgabe der GEO WISSEN.

Neueste Erkenntnisse zur Liebe

Warum lässt Liebe sich nicht im Zaume halten? Warum überwältigt sie nicht nur geistig, sondern auch körperlich? Was hat es mit dem kürzlich entdeckten Phänomen des „Happy-Heart-Syndroms“ auf sich? Warum ist der Kuss so interessant für die Forschung? Kann ein Herz wirklich brechen? Und kann es tatsächlich in hormonelles Geschehen eingreifen? Profitieren Männer mehr von der Ehe?

Antworten und Annäherungen an diese Fragen finden sich in diesem Artikel, der aktuelle Studien in den Mittelpunkt stellt.

Das gemeinsame Commitment stärken

Commitment ist für das dauerhafte Bestehen einer Partnerschaft unerlässlich.

Lesen Sie in diesem aktuellen Interview, welches – im Rahmen des 20jährigen Jubiläums des paaarlife-Programms der Universität Zürich – mit mir geführt wurde, was Commitment genau ist und wie Sie dieses in Ihrer Beziehung stärken können.

 

Worauf kommt es in gelingenden Partnerschaften an?

Warum verändern wir häufig unsere Einstellungen und Erwartungen im Verlauf einer Partnerschaft? Worum geht es Frauen in Beziehung genau? Wie lässt sich das Spannende und Leidenschaftliche auch über Jahre und Jahrzehnte in einer Paarbeziehung aufrecht erhalten? Wieso gelingt es auch in neuen Partnerschaften nicht, die eigenen Vorsätze umzusetzen? Warum ist Trennung häufig nicht die richtige Entscheidung? Was genau braucht es für eine dauerhaft zufriedene Partnerschaft?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe der Psychologie compact, u.a. in Interviews mit Experten aus Paarberatung, Paartherapie und Forschung.

Paarinseln

Die psychologische Paarforschung zeigt wiederholt, dass Paare, die gemeinsam Zeit verbringen und sich im Alltag „Paarinseln“ schaffen und erhalten, zufriedener in ihrer Beziehung sind. Das „Wir-Gefühl“ und die Verbundenheit der Partner wird gestärkt, gleichzeitig bilden die gemeinsamen Erinnerungen eine Art „Stresspuffer“  für aufreibende und anstrengende Wochen (Birnbaum, 2011). Wird die Zeit zu zweit dauerhaft vernachlässigt, entfremden sich die Partner im Verlauf der Zeit immer mehr voneinander und die Motivation sinkt, etwas miteinander zu unternehmen. Einer dieser Teufelskreise also…

Eine Zürcher Studie (Bodenmann & Milek, 2011) verdeutlicht, dass es bei der gemeinsam verbrachten Zeit, jedoch nicht nur um die Quantität, sondern auch die Qualität dieser geht. Entscheidend ist das wie. So hat gemeinsames Fernsehen einen deutlich geringeren Einfluss auf die Partnerschaftszufriedenheit als z.B. gemeinsames Kochen oder Theaterbesuche zu zweit.

Für letztgenannte bietet sich die am 10. September stattfindende „Theaternacht Hamburg“ an. Hier können Interessierte das Programm einsehen.