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Selbstklärung als Schlüssel für gelingende Kommunikation

Anhaltende Unzufriedenheit und chronischer Frust schwappen schnell auf Partnerschaft, Familie und das nahe Umfeld über. Speziell Menschen, die unter Stress und Druck stehen, fällt es noch einmal schwerer zu erkennen, was genau sie belastet und dies eindeutig auszudrücken.
Zahlreiche Studien belegen eindrucksvoll, dass die Qualität der Kommunikation unter Stresssbedingungen massiv sinkt und es damit auf beiden Seiten schneller zu Missverständnissen und Gereiztheit kommt. Selbst externe Belastungen können so schnell in interne Konflikte münden, die zusätzlich belasten.

Sich selbst zu klären und zu positionieren trägt deutlich zu einer gelingenden Kommuniktion bei.
Wie Sie eigene Bedürfnisse und Herausforderungen selbst besser erkennen und kommunizieren – und damit nicht zuletzt auch dazu beitragen, Unterstützung zu erhalten, die tatsächlich entlastet, lesen Sie in der Ausgabe der ZEIT Wissen 02/18.

Chaos

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Der Mythos vom dauerhaften Glück

Nicht nur die Erwartungen an dauernde Zufriedenheit in Partnerschaft und Familie sind hoch; auch der Anspruch an einen jederzeit erfüllenden Job setzt sich offensichtlich durch. Warum genau solche Glückansprüche zum Scheitern verurteilt und echte Stressfaktoren sind, zeigt dieser Brand eins Artikel anschaulich.

Stress und die verzweifelte Suche nach Glück…

Stress, Stress, Stress. Multitasking. Schlafmangel. Erschöpfung. Burnout…
Dabei hat das Wissen über Stress in den vergangenen zwei Jahrzehnten massiv zugenommen, doch eine Verbesserung durch diese Erkenntnisse ist nicht spürbar. Stattdessen scheint Stress inzwischen in unser gesellschaftliches System fest integriert, was sich nicht zuletzt in einer wachsenden Anti-Stressindustrie verdeutlicht.

Woher kommen diese Unzufriedenheit und die emotionale Dauerbelastung? Tun doch Viele so viel auf dem Weg zu innerer Zufriedenheit, innerem Ausgeglichensein und Glück – ein scheinbar vergebliches Unterfangen.

Philisophen, Mediziner und Stressforscher beschäftigen sich mit dieser Thematik und immer mehr wird deutlich: Wir brauchen Zeiten gedanklicher „Leere“, um dem Stress nachhaltig begegnen, wieder gelassen und dabei genußfähig sein zu können.

Lesen Sie hierzu diesen interessanten Beitrag.

Warum sich die Liebe ausschleicht

Forschungen zeigen, dass es oft nicht die großen Herausforderungen und Ereignisse sind, die Menschen zu einer Trennung oder Scheidung von ihrem Partner bewegen. Die alltäglichen Widrigkeiten sind es, die Paaren von heute zu schaffen machen.
Die Ursachen hierfür sind komplex. Eine wesentliche Rolle spielt, laut dem Experten für Paartherapie Dirk Revenstorf, der „narzistische Zeitgeist“, welcher ein dauerhaftes Glücksgefühl als erstrebenswert erachtet – so auch in Partnerschaften. Damit eng verbundene Werte, wie Gleichberechtigung und Entscheidungsfreiheit gewinnen seit Jahrzehnten an Bedeutung. Was der Wandel von normativen Zwängen hin zu Selbstbestimmung für die Liebe bedeutet, lesen Sie in diesem Artikel ausführlicher.

Richtig erholen

Wie kann ich wieder neue Kraft tanken? Was brauche ich, um mich körperlich und geistig zu entspannen? Und wie kann ich kreative Ideen und neues Selbstbewusstsein entwickeln?

Die aktuelle Ausgabe der ZEIT WISSEN beschäftigt sich umfassend mit diesen Fragen und gibt dabei zahlreiche überraschende Anregungen.

Probleme in der Partnerschaft wirklich! lösen

Häufig streiten Paare immer wieder um die selben Themen, entwickeln jedoch keine tragfähigen, alltagstauglichen Lösungen für diese. Frust wie auch erneuter Streit sind vorprogrammiert und irgendwann schleichen sich Erschöpfung und Resignation ein.

Woran liegt es, dass  Paare keine angemessene Problemlösungen erarbeiten?
Nicht selten versäumen es Paare, sich während einer Meinungsverschiedenheit  – oder zumindest dann, wenn sich die Wogen wieder geglättet haben – ausreichend Zeit für den Austausch zu nehmen. Zudem tauschen Sie sich nicht darüber aus, was für den jeweils anderen Partner bzgl. des (Problem-)Themas wirklich schwierig ist und welche Gefühle, über Ärger und Wut hinaus, damit für ihn verbunden sind. Eine tatsächliche Verständigungsbasis wird damit nicht erarbeitet. Doch diese ist grundlegend für Lösungen, welche die Emotionen beider Partner berücksichtigen. Nur auf diese Weise vermeiden Paare „faule Kompromisse“ oder vorschnelle Lösungen, die für einen Partner auch nur „Lippenbekenntnisse“ sein können.

Der Austausch der Partner braucht in jedem Fall ausreichend Zeit und Ruhe. Zeit ist eine knappe Ressource geworden; doch Streit, andauernde Spannungen sowie eine anschließende Versöhnung brauchen oftmals viel mehr Zeit und zermürben die Partner zunehmend.
Um wirklich zu verstehen, was den Partner beschäftigt und was das Thema für ihn so belastend macht, ist es notwendig, einander wirklich gut zuzuhören und nicht schon mit der Gegenargumentation beschäftigt zu sein. In diesem Fall lassen sich die Partner nicht aufeinander ein, versuchen nicht, den Partner wirklich zu verstehen, sondern ihn von der eigenen Sichtweise zu überzeugen oder Recht zu bekommen.
Um Interesse an der Sicht des Partners zu zeigen und ihm zu vermitteln, dass Sie bereit sind, sich auf seine Wahrnehmungen einlassen – auch wenn das in einigen Situationen sehr schwer fällt – halten Sie Blickkontakt. Wenn Sie die Sichtweise des anderen nicht nachvollziehen können, fragen Sie möglichst offen und wohlwollend nach. Die sogenannten „W-Fragen“ (wie, was, wobei….) sind dabei äußerst hilfreich. Die „Warum-Frage“ sollten Sie in sehr angespannten Situationen vermeiden, da diese den anderen schnell unter Rechtfertigungsdruck setzen kann.

Blog Paarconsulting Paar im Gespräch

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Es kann nicht immer gelingen, den anderen vollständig zu verstehen. Einige Reaktionen und Emotionen bleiben eventuell nicht verständlich. Das ist ganz normal und gefährdet eine Beziehung nicht. Es gefährdet sie viel mehr, wenn die Partner diese Differenzen nicht aushalten und stets nach Einheit und Einigkeit streben. Eine reife Partnerschaft akzeptiert Unterschiede.

Erschöpfung ist weder Schwäche noch Versagen

Wer sich erschöpft, kraftlos und ausgelauft fühlt oder bereits von Burnout betroffen ist, hat zuvor in etwas investiert, was ihm viel bedeutete bzw. sich pflichtbewusst und zuverlässig verhalten.

In der aktuellen Psychologie heute lesen Sie u.a. warum Psychologen und Forscher Erschöpfung und Burnout als wesentliche Kompetenz betrachten; warum das Motto „Achtsamkeit“ oft mit fälschlichen Ideen verwechselt wird; welche Grenzen Altruismus hat und wie Sie prüfen können, ob Ihre Vorsätze für das neue Jahr realistisch sind.

Versetzung trotz Familie? – Neues aus dem Arbeitsrecht

Welche Rechte haben Sie als Arbeitnehmer wenn Ihr Arbeitgeber Sie versetzen will? Muss der Arbeitgeber Ihre Lebensumstände, wie z.B. Hauskauf oder schulpflichtige Kinder, berücksichtigen?

Lesen Sie in diesem Artikel mehr über arbeitsrechtliche Entwicklungen und ein aktuelles Urteil des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein.

Berufliches und privates Leben gelassen meistern

Im ZEIT Verlag ist kürzlich ein Spezial-Themenheft für Berufstätige erschienen, welches verschiedenste, aktuelle Artikel zum Thema „Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leben“ umfasst. Leser erhalten außerdem durch konkrete, verständliche Hinweise die Möglichkeit, eine eigene Strategie zur Verbesserung Ihres Alltags zu entwickeln oder sich neu zu orientieren.