Archiv der Kategorie: Familienleben

Auch für Väter ist die Corona-Krise eine Belastungsprobe

„Fairness und Gerechtigkeit“ ist eines der häufigsten Themen in Paarberatung und Paartherapie. Schließlich müssen die Partner in kaum einem anderen Lebensbereich so häufig (neu) miteinander aushandeln, wie workload und mental workload im sich stetig verändernden Alltag gemanaget und dafür aufgeteilt werden können. Versäumen die Partner dies im Sog des Alltags dauerhaft, kann es zu ungewollten Rollenfestlegungen kommen, die zu Unzufriedenheiten und Frust auf beiden Seiten führen.

In Zeiten der Coronapandemie werden die Herausforderungen für Familien, vielfach jedoch für Mütter hervorgehoben. Es seien die Mütter die am Rande von Nervenzusammenbrüchen stünden, da sie die spannungsvollen Aufgaben zwischen Kinderbetreuung, Homeschooling, Haushalt und (Online-)Berufstätigkeit zu überfordern drohen. Doch was ist mit den Vätern? Und birgt die Corona-Krise eventuell Chancen für neue Modelle von Arbeit und Familie? Erfahren Sie in diesem aktuellen SWR-Beitrag mit zwei Videopodcasts mehr.
Bleiben Sie miteinander im Gespräch!

 

Warum To-Do-Listen während des Lockdowns oftmals Selbstbetrug sind

Der Lockdown seit Mitte März führt für Viele gezwungenermaßen zu mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Abgesehen von Eltern mit kleinen Kindern betrachten die Meisten diese Zeit des „Runterfahrens“ und eingeschränkter sozialer Kontakte auch als Zeit für die Erledigung von Dingen, die schon seit Monaten und manchmal Jahren auf der eigenen To-Do-Liste stehen. Endlich mal den Keller oder Dachboden aufräumen, tägliche Sporteinheiten, mit alten Freunden sprechen, den Garten umgestalten oder das Wohnzimmer streichen….. Der Kreativität scheint hier derzeit keine Grenze gesetzt.

Sicher, einige dieser Vorhaben lassen sich umsetzen. Aber eben nur einige. Warum zu lange To-Do-Listen und damit zusammenhängende Vorsätze eher „Selbstbetrug“ und unrealistisch sind, lesen Sie in diesem Artikel einer junger Journalistin der Süddeutschen Zeitung.

Homeoffice und Familie – ohne „Lagerkoller“

Vielen Paaren, die in der aktuellen, ohnehin angespannten Situation auf die Arbeit aus dem Homeoffice angewiesen sind, geht es seit dem 16. März ähnlich: Bei der Zerreißprobe zwischen Job und Kindern, haben sie das Gefühl, beidem nicht gerecht werden zu können. Unzufriedenheit, zusätzlicher Stress und Konflikte scheinen damit vorprogrammiert.

Was Sie in erster Linie tun können, um zusätzlichen Stress für alle zu vermeiden:

Treffen Sie  – je nach Planbarkeit und anliegenden Terminen – entweder einmal pro Woche oder Tag für Tag  gemeinsam mit Ihrem Partner Absprachen für Zeiten, in denen ein Partner arbeitet und ein Partner für die Kinder da ist.
Diese Absprachen können innerhalb weniger Minuten – am besten zu einem regelmäßig stattfindenden Zeitpunkt getroffen werden (z.B. abends wenn die Kinder im Bett sind, morgens vor dem Wecken der Kinder bei einem gemeinsamen ersten Espresso oder sonntags nach dem Frühstück für die darauffolgende Woche).
Je nachdem, was Sie miteinander vereinbart haben, kann es von Vorteil sein, beispielsweise die „Vormittagsschicht“ mit der Zubereitung des Mittagessens und der Wäsche zu verbinden; die „Nachmittagsschicht“ mit dem Abendessen und dem Zubettbringen der Kinder.

Vor dem Wechsel der jeweiligen „Schichten“, könnten Sie zusammen mit den Kindern „eine kurze Runde um den Block“ gehen. Dies ermöglicht nicht nur, einen kurzen gemeinsamen Familienspaziergang, sondern markiert zusätzlich für alle Familienmitglieder einen Übergang und steigert die Konzentration für die nachfolgende Schreibtischarbeit.

Planen Sie innerhalb Ihrer jeweiligen Schichten, abhängig vom Alter Ihrer Kinder, auch Zeiten ein, in denen sie sich allein beschäftigen (lernen können).

Kleine Rituale oder Routinen schaffen auch und gerade in diesen ungewohnten Wochen, eine entlastende Struktur für alle. Auch wenn diese erst einmal etwas Einübungszeit brauchen, helfen sie, die Tage miteinander zu rhythmisieren und zu synchronisieren (u.a. gemeinsame Mahlzeiten; kleine gemeinsame Übergänge für die Kinder bevor sie die Aufgaben aus der Schule machen). Rituale stellen so Orientierung und Ruhe her – und dies nicht nur für die Kinder, wie oftmals irrtümlich geglaubt wird.

Um möglichst konzentriert arbeiten zu können, sorgen Sie dafür, dass die Tür zum Arbeitszimmer fest verschlossen ist. Auch wenn dies gerade bei kleineren Kindern anfangs noch ein Lernprozess ist, der vor allem in den ersten Tagen Ihre Konsequenz und Geduld braucht, ist damit eine Grenze zwischen Arbeits- und Familienzeit für alle sichtbar. Zusammen mit Ihren Kindern könnten Sie auch ein Schild malen oder bekleben, welches an die Tür gehängt wird, wenn ein Elternteil arbeiten muss.

Arbeiten Sie an einem Tisch, der eine freie Fläche hat und wenig Möglichkeiten zur Ablenkung bietet.

Nehmen Sie sich Sie zu Beginn Ihrer Arbeit zwei oder drei Minuten Zeit, um die drei wichtigsten Aufgaben zu notieren, die Sie am jeweiligen Tag erledigen möchten. Um das eventuell anfänglich geringe Aktivitätslevel zu überwinden, und sich nicht in kleinen Aufgaben oder Emailbeantwortungen  zu „verzetteln“, beginnen Sie mit der Ihnen unangenehmsten Aufgabe.

Notieren Sie sich außerdem jeden Tag kurz Ihre erledigten Aufgaben wie auch die Zeiten, in denen Sie am Schreibtisch aktiv tätig sind. So erhalten und behalten Sie einen Überblick und können realistisch einschätzen, was Sie geschafft haben.

Tauschen Sie mit Ihrem Partner die vereinbarten Tageszeiten und damit zusammenhängenden Aufgaben tages- oder wochenweise, um auch hier einen Ausgleich und das Gefühl von Fairness abzusichern.

Viel Erfolg & bleiben Sie gesund!

Eltern in der Corona-Krise: Die Tage strukturieren hilft

Die Kita- und Schulschließungen stellen aktuell die meisten Paare und Familien vor unerwartete Herausforderungen.
Verstärkt soll über Online-Systeme der Schulen auch zuhause gelernt werden. Dennoch ist es nicht immer einfach, die „Zwangsferien“ möglichst kurzweilig und gelassen für alle Familienmitglieder zu gestalten, denn Verabredungen mit Freunden sind ebenso wenig möglich, wie Kino- und Theaterbesuche oder die Nutzung von Sportangeboten.

Der NDR hat aus diesem Grund sein Radioangebot mit Extra-Ausgaben von Kindersendungen stark ausgeweitet. Auch in der ARD Audiothek und als Podcast bietet der NDR zahlreiche Bildungs- und Wissensangebote für Kinder und Familien an. Hier werden Themen aufgegriffen, die gleichzeitig für den Schulunterricht relevant und dabei unterhaltsam sind.

Die tägliche Sondersendung aus der „Mikado“-Redaktion wird vor allem für Kinder ausgestrahlt, die am Vormittags (noch) keine Hausaufgaben erhalten haben. Kinder (und Eltern) haben die Möglichkeit, sich zwischendurch mit Hörspielen, u.a. von Cornelia Funke, und abwechslungsreichen Wissensangeboten zu beschäftigen. Die Extra-Ausgabe von „Mikado“ wird täglich montags bis freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr auf NDR Info gesendet. Das Programm ist im Digitalradio DAB+ zu empfangen, über die NDR App oder im Internet.

Für ältere Schülerinnen und Schüler sind die Sendungen aus der Rubrik Wissenschaft und Bildung bei NDR Info zu empfehlen.

Diese und weitere Angebote des NDR können Eltern dabei behilflich sein, die Vormittage mit ihren Kinder zu strukturieren und in den kommenden Wochen auch zu rhythmisieren. Struktur und Rhythmus gelten als wesentliche Faktoren für gemeinsame Stressbewältigung in Familien – sicher auch in diesen turbulenten Tagen.

Zeit für Kinder: Beliebte Kinderbücher im Dezember

Die kühle Jahreszeit wie auch die Vorweihnachts- und Festtage sind ideale Voraussetzungen, um Kindern Geschichten vorzulesen oder gemeinsam mit ihnen zu lesen. Eingekuschelt auf dem Sofa mit Zeit – eines der besten Geschenke, dass Eltern Kindern im Vorlesealter zwischen zwei und acht Jahren machen können.

Viele Eltern unterschätzen jedoch die positiven Auswirkungen dieses gemeinsamen Tuns.  So lesen laut einer aktuellen Studie der `Stiftung Lesen` noch 32 Prozent aller Eltern in Deutschland ihren Kindern im Vorlesealter selten oder gar nicht vor. Dabei lesen Mütter ihren Kindern häufiger vor als Väter; berufstätige Mütter häufiger als nicht berufstätige (Vorlesestudie 2019; Stiftung Lesen et al.)

Insbesondere das dialogische Vorlesen fördert den Austausch zwischen Eltern und Kindern, was deren Verbundenheit zusätzlich fördern kann. Darüber hinaus sind Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, deutlich stärker motiviert, selbst lesen zu lernen und verfügen über ein ausgeprägteres Sprachvermögen.

Für Eltern oder Großeltern, die noch ein passendes Buch für die Festtage suchen, empfehle ich nachfolgende Kinderbücher.
Für Kinder zwischen 3 und 5 Jahren:
Ada Bailey: Herr Bär rettet Weihnachten; BoD – Books on Demand.

Für Kinder ab 4 Jahren:
Cee Neudert: Henri und Henriette feiern Weihnachten; Thienemann Verlag.

Für Kinder ab ca. 6 Jahren:
Astrid Lindgren und Anne Kristin zur Brügge: Weihnachten mit Astrid Lindgren: Die schönsten Geschichten von Pippi Langstrumpf, Michel, Madita, den Kindern aus Bullerbü u. a.; Oetinger Verlag.

Für Kinder ab ca. 8 Jahren:
Sabine Städing: Petronella Apfelmus: Mein weihnachtliches Back- und Bastelbuch; Boje Verlag.

Margit Auer: Die Schule der magischen Tiere: Eingeschneit! Ein Winterabenteuer; Carlsen Verlag.

Viel Freude beim Vorlesen und Lesen & eine schöne Weihnachtszeit!

Erholungseffekte länger erhalten

Ferien- und Urlaubstage vergehen grundsätzlich zu schnell. Noch schneller scheinen Erholungseffekte wieder aufgebraucht, oftmals schon am ersten Arbeitstag.

Wie Sie aktuell und künftig das sogenannte „Post-Holiday-Syndrom“ vermeiden können und welche Tipps Tourismusforscher wie auch Arbeitsmediziner geben, um deutlich gelassener in den gewohnten Arbeitsrhythmus zurückzufinden, lesen Sie in diesem Artikel.

Stressfrei in den gemeinsamen Urlaub?

Die Sommerferien in den nördlichen Bundesländern stehen kurz bevor und die Sehnsucht nach Entspannung ist gerade in den letzten Wochen und Tagen vor dem Urlaub besonders groß. Nicht nur, dass das Energielevel kurz vor den freien Tagen aufgezehrt scheint; liegt doch gerade in dieser Zeit oftmals noch einmal besonders viel Arbeit, Organisation und Vorbereitung an.
Dadurch kann es auch in Familie und Partnerschaft zu gehäuften Konflikten kommen und die Gefahr ist groß, dass man schon massiv gestresst in den Urlaub startet. Nicht zuletzt führen eine überhöhte Erwartungshaltung an die gemeinsamen freien Tage und das gesteigerte Stresslevel dazu, dass es auch während dieser schnell zu Konflikten und Missverständnissen kommt.

Versuchen Sie somit vor allem, mit einer möglichst realistischen Erwartung in die Ferien zu starten. Streitigkeiten können auch bedeuten, dass Sie alle dringend Erholung brauchen. Mit einer solchen inneren Einstellung können Sie kleineren Konflikten deutlich gelassener begegnen und größere Auseinandersetzungen vermeiden.
Versuchen Sie außerdem, notwendige Vorbereitungen für die Reise schon mehrere Tage im Voraus in kleineren Etappen zu erledigen. Dies kann Sie mental entlasten und vermeidet eine Aufsummierung von „to does“. Sie beugen so steigendem Handlungs- und Zeitdruck vor.

In der neuen Ausgabe der ZEIT Wissen finden Sie weitere Tipps zum Themenfeld Stressbewältigung. Lesen Sie darin u.a., wie es Ihnen gelingen kann, Stress im Alltag und in wechselnden Lebenssituation insgesamt zu reduzieren und mit Ihrer Energie einfacher zu haushalten.

Ich wünsche Ihnen gelassene Sommerwochen!

Flugreise mit Kindern – ganz ohne Stress

Endlich, die ersehnten Sommerferien stehen vor der Tür. Zeit zum Abschalten und Auftanken. Doch leider ist der Start in die Ferienzeit oftmals stressreich – nicht zuletzt durch die Flugreise zum Urlaubsort.

Was Sie tun können, um ihren Kindern und sich einen entspannten Flug zu ermöglichen, erfahren Sie in diesem Video von GEO.

Flugreisen mit Kindern

© Jenny Sturm / Fotolia

 

Mein Buchtipp – für Eltern von Teenagern

Mit seinem Ratgeber „Chill mal!: Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig“ leistet der Pädagoge und Autor Matthias Jung für Eltern von Teenagern echte Unterstützung. Alltagsnahe, informationsreich, dabei humorvoll und äußerst kurzweilig erläutertet Jung in acht Kapiteln zahlreiche Forschungsbefunde und praktische Tipps für den Umgang mit wiederkehrenden aufreibenden Alltagssituationen und jeder Menge Gefühlschaos.
Die stetigen Beschreibungen sowohl aus Sicht der Teenager als auch der Eltern, tragen dazu bei Gelassenheit und Kompromissbereitschaft zu fördern.

Die Kluft zwischen Erwartung und Wirklichkeit ist zu Weihnachten besonders hoch

Kaum jemand in unseren Breitengraden, verbindet mit Weihnachten nicht Zeit für Familie und die Liebsten, den Wunsch nach Harmonie und Besinnlichkeit. Erfahrungsgemäß ist es jedoch genau diese, oftmals überhöhte Erwartungshaltung, die an den Festtagen enttäuscht wird.

Statt eines besinnlichen Jahresausklangs, ist gerade der Dezember ein Monat, in dem bei vielen Menschen Hektik, Stress und Frust überwiegen. Jahresabschlüsse in den Unternehmen, Strategieplanungen für das kommende Firmenjahr, oft mehr als zwei oder drei Weihnachtsfeiern, Weihnachtsaufführungen und Bastelnachmittage in Kitas und Schulen, überfüllte Geschäftsstraßen und der Druck, rechtzeitig die passenden Geschenke für die Familie, Freunde und Kollegen zu besorgen… Jeder Aspekt für sich stellt noch kein Problem dar, doch es ist die Häufung an Ereignissen, welche nicht selten dazu führt, dass gerade in den letzten Wochen des Jahres die Nerven Vieler blank liegen.

Das Stresshormon Cortisol, welches in der Hirnanhangdrüse bei Belastungen und Hektik produziert wird, macht uns zwar kurzfristig leistungsfähiger, lässt aber auch schneller gereizt und missmutig reagieren. Gab es in einer Paarbeziehung oder Familie schon vorher Probleme, können diese durch das unleidliche Verhalten deutlich(er) hervortreten. Streit und Konflikte, teils Eskalationen, sind praktisch vorprogrammiert. Es ist somit alles andere als verwunderlich, dass die Nachfrage nach Eheberatung und Paarberatung nach den Festtagen und zu Beginn des neuen Jahres beträchtlich steigt.

Stress in der Weihnachtzeit vermeiden. Wie?

  • Wesentlich ist vor allem, sich bewusst zu machen, das besinnliche Vorweihnachts- und Festtage in den meisten Fällen unrealistisch und nur schwer zu realisieren sind. Dieses Wissen und die damit einhergehende realistische Erwartung schützen Sie vor Erwartungsenttäuschungen. Mit einer entspannteren Einstellung ist die „Leitung“ meist schon deutlich „länger“.
  • Gemeinsame Vorausplanungen ermöglichen, notwendige Erledigungen und Einkäufe schon im Vorfeld aufzuteilen. Planen Sie genau, wann, wer, wo, was erledigt. Besprechen Sie außerdem miteinander, was eventuelle Schwierigkeiten bei der Umsetzung sein könnten und wie Sie damit umgehen könnten. Ein Plan B schadet nicht, sondern rüstet Sie für Notfälle.
    Die Zeit für Streit, Schmollen und Versöhnen nimmt erfahrungsgemäß viel mehr Zeit in Anspruch als eine gute Absprache.
  • Mit Weihnachten verbundene Vorstellungen und Wünsche können sich ändern. Auch hier gilt der Austausch miteinander als Schlüssel.
    Beachten Sie: Nicht alle Probleme sind im Sinne von „win-win“ lösbar. Wichtig ist es aber, bei der Entwicklung von Lösungen auf die faire Ausgewogenheit zu gunsten des einen und des/der anderen zu achten.
  • Setzen Sie Prioritäten. Sie können auch mal eine Weihnachtsfeier auslassen und bei Zeitnot Stollen und Plätzchen in einer Bäckerei kaufen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Partner und Ihrer Familie über Geschenke, denn sie sind häufig ein heikles Thema. Beschließen Sie gemeinsam zum Beispiel die Anzahl der Geschenke zu reduzieren. Es ist die Geste die zählt. Dies frühzeitig auch Kindern zu vermitteln, ist eine echte Kompetenz. Viel wichtiger als stundenlange Suche nach Geschenken ist die gemeinsam verbrachte Zeit in den Vorweihnachtswochen. 
  • Rituale gehören zu den Festtagen. Doch sie können über die Jahre auch fade oder bedeutungslos werden. Bringen Sie den Mut auf,  bisherige Abläufe (leicht) abzuändern oder die Festtage mal auf gänzlich andere Art zu verbringen. Allein die Planungen hierzu können Lebendigkeit und Freude bedeuten. Oft macht es auch den Kindern Spaß, Neues auszuprobieren, kleine oder erweiterte Aufgaben zu übernehmen und damit zum Fest beizutragen. Gemeinsam Ideen zu sammeln, steigert zudem die Kreativität.
  • Überfrachten Sie die Festtage nicht mit Terminen, denn Freizeitstress ist alles andere als erholsam. Auch hier bewährt sich eine Vorausplanung.

Ich wünsche all meinen ehemaligen und aktuellen Klienten sowie meinen Bloglesern eine unbeschwerte, bunte Weihnachtszeit!

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