Archiv der Kategorie: Mütter

Eltern sollten wieder mehr an sich denken

Bei dem herrschenden hohen Erwartungsdruck an Eltern, vergessen diese immer öfter sich selbst. Erschöpfte, überforderte Eltern sind keine Seltenheit mehr. Im Gegenteil, entspannte Eltern bilden inzwischen die Ausnahme.

Interessante Einsichten einer jungen Mutter zu diesem Thema lesen Sie in diesem Artikel.

Mein aktueller Buchtipp – für Patchworkfamilien

Das Ereignis Trennung und Scheidung ist für Kinder und Jugendliche ein einschneidender Lebensabschnitt und in den meisten Fällen alles andere als einfach. Wie Kinder dieses Ereignis bewältigen, steht in direktem Zusammenhang damit, welchen Umgang die Eltern sich miteinander und zu ihrem Kind finden.
Doch wie mit den Turbulenzen in einer Patschworkfamilie umgehen?

Dieses aktuelle Buch des bekannten dänischen Familientherapeuten Jesper Juul stellt genau diese Frage und damit das Gelingen von Patchworkfamilien in den Fokus. Dabei gelingt es Juul nicht nur die Herausforderungen, mit denen sich Eltern in Patchworkkonstellationen konfrontiert sehen, treffend zu beschreiben, sondern auch zahlreiche warmherzige und entlastende Tipps für konkrete Konfliktsituationen zu geben. Der Titel des Ratgebers „Bonuseltern“ umfasst bereits eine wesentliche Botschaft und bestärkt eine neue, deutlich positivere Sichtweise auf diese Form des Familienlebens.
Mit seinen praxisnahen Beispielen bietet dieser Ratgeber nicht nur Patchwork-Familien Anregungen.

Mein Buchtipp: Für Väter und Mütter bei Trennung oder Scheidung

Trotz der beginnenden Stärkung der Rechte von Vätern verlieren noch immer viele Männer nach einer Trennung oder Scheidung den (regelmäßigen) Kontakt zu ihren Kindern. Die Autorin Andrea Micus beschreibt in ihrem Ratgeber die schwierige Position und emotionale Lage dieser Väter. Zugleich skizziert Micus mögliche Lösungswege, die zum Wohl aller Familienmitglieder beitragen können.
Dieses Buch ist damit nicht nur hilfreich für Väter während oder nach der Trennung, sondern auch für Mütter, die Anregungen für einvernehmliche und faire Lösungen suchen.

Systemische Familientherapie: Was ist das? Wann ist sie hilfreich?

Die Zeiten, in denen psychische Belastungen und Probleme von Psychologen, Beratern und Therapeuten isoliert für sich betrachtet wurden, sind glücklicherweise weitestgehend vorbei.
Bei Problemen in der Familie, die dauerhaft nicht gelöst werden können, aber auch  psychosomatischen Beschwerden oder als belastend empfundene Verhaltensweisen eines Familienmitgliedes, leistet vor allem Familientherapie zuverlässige Unterstützung.
In der Systemischen Familientherapie wird die Familie als ein Gesamtsystem betrachtet, in dem alle Familienmitglieder wechselseitig miteinander verbunden sind, sich bewusst oder unbewusst beeinflussen.

Wesentliche Ziele der Familientherapie sind: Das Beziehungsklima der Familienmitglieder zu verbessern und durch die Förderung gegenseitigen Verständnisses, den familiären Alltag entlastender zu gestalten oder eine Wiederannäherung zu ermöglichen. Die Stärkung einer positiven Kommunikation statt wiederholter Kränkungen und Verletzungen steht dabei im Vordergrund. Diese Aspekte stellen eine wichtige Basis dar, um neue, alltagstaugliche und für alle Familienmitglieder verbindliche Lösungen entwickeln zu können.
Einbezogen werden dabei aktuelle Themen, aber auch zurückliegende familiäre  Lebenssituationen. Konfliktreiche Verhaltens- und Kommunikationsspiralen, auch Missverständnisse werden in diesem Zusammenhang aufgedeckt und daraus resultierend Problemlösungen erarbeitet, zu denen jedes Mitglied einen Beitrag leisten kann.

In der Systemische Familientherapie werden somit die Ressourcen und Potenziale aller Beteiligten in den Blick genommen und stark lösungsorientiert gearbeitet.

Blog Paarconsulting Familientherapie

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Mein Buchtipp: Gut gerüstet bei Trennung und Scheidung

Die Entscheidung zur Trennung oder Scheidung ist nicht leicht. Doch spätestens mit oder nach dem Entschluss tauchen zahlreiche Fragen auf.

Dieser Ratgeber, bereits in 8. aktueller Auflage erschienen, gibt wesentliche und leicht verständliche Antworten. Rechtliche Aspekte u.a. zu den Themen Unterhalt, Ehewohnung oder -haus, Sorge für gemeinsame Kinder, Namensrecht wie auch Vermögensregelungen sind einfach und nachvollziehbar beschrieben. Beispiele und Musterberechnungen machen die Ausführungen der Autoren anschaulich.  Berücksichtigung finden dabei neue Urteile, die aktuelle Düsseldorfer Tabelle und natürlich die gesetzlichen Änderungen.

Kita-Streik. Was nun?

Der Streik an den Kindertagesstätten betrifft die bei den Kommunen beschäftigten  Erzieher, welche nach Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst Lohn erhalten. Doch nicht nur an Kitas, auch Beschäftigte in Werkstätten und Einrichtungen für Behinderte, Heilpädagogen, Sozialarbeiter und Mitarbeiter im allgemeinen Sozialdienst, in Jugendzentren, an offenen Ganztagsschulen sowie in Kinder- und Jugendheimen streiken zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen Bundesländern. Es muss sogar mit unbefristeten Streiks gerechnet werden.

Welche Rechte berufstätige Eltern haben und was sie tun können, lesen Sie in diesem aktuellen Artikel.

Der nicht endende Zwiespalt zwischen Familie und Beruf

Der fortwährende Zwiespalt zwischen beruflichen und familiären Wünschen und Anforderungen erzeugt für Familien enorm hohe Spannung. Die Grenze zwischen Arbeits- und Familienzeit wird immer poröser und der Zeit-, Organisations- und Anpassungsdruck auf Eltern wächst damit ständig. Hierfür gibt es viele Ursachen, über welche Sie in diesem kritischen und ehrlichen Artikel mehr erfahren können.

Der Artikel stellt sich außerdem der Frage: Gibt es tatsächlich einen Ausweg aus diesem Dilemma?
Wer versucht Partnerschaft, Kinder und Beruf aufeinander abzustimmen, wird mit Sicherheit großes Glück erfahren, lässt sich aber auch auf Abenteuer, Zerreißproben, Zweifel und Grenzerfahrungen ein. Es könnte dabei schon hilfreich sein, das in der Familienpolitik offen und ehrlich auszusprechen, statt die Vereinbarkeit all dessen zu popularisieren. Denn das führt lediglich zu zusätzlichem Stress für Eltern.

Keine Lust auf Schule?

Was tun, wenn mein Kind keine Lust auf Schule hat? Wie kann ich den Lernalltag für meine Kinder spielerischer und spannend gestalten, so dass der Spaß am Lernen nicht verloren geht? Wie unterstütze ich meine Kinder beim Lernen? Was bringt Gedächtnistraining?

Vielfältige, interessante Anregungen und Tipps zu diesen und zahlreichen weiteren Fragen finden Mütter, Väter, Großeltern und nicht zuletzt Lehrkräfte auf dem Flipboard von „Der Lerncampus„.

Späte Elternschaft – Fluch oder Segen?

Eine 2012 im „British Medical Journal“ veröffentlichte Studie zeigt, dass Mütter im Alter von vierzig Jahren im Vergleich zu jungen Müttern im Alter von 20 Jahren deutliche Vorteile für das Wohl ihrer Kinder bedeuten. Berücksichtigt wurden dabei u.a. regelmäßige Gesundheitsvorsorge, Krankenhausaufenthalte sowie die Sprachentwicklung von Kleinkindern.
Eine aktuelle Untersuchung der Pennsylvania State University weist nun aber darauf hin, dass „alte Eltern“ deutlich höhere Stressbelastungen und daraus resultierend ein höheres Risiko für die Erkrankung an einer Depression zeigen, wenn sie ihre jungen, erwachsenen Kinder noch unterstützen müssen. Deutlich wurde hierbei, dass jedoch zwischen materieller und nicht-materieller Unterstützung (Ratschläge, Gespräche) zu unterscheiden ist.
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Familienpuzzle und Patchworkfamilie: Das Geheimnis zufriedener Stiefelternschaft

Mal ehrlich, höchst selten haben Mann und Frau der Träume Kinder aus einer früheren Beziehung. Aufgrund der hohen Trennungs- und Scheidungszahlen ist die Patchworkfamilie aber kein Einzelfall mehr und „salonfähig“ geworden. Dennoch halten sich Vorurteile zu Stiefeltern, die sich über Jahrhunderte manifestierten, hartnäckig. Stiefeltern müssen heute also nicht nur hochmotiviert sein, sondern sich permanent bemühen, keine Fehler zu machen, da Dritte voraussetzen, dass sie weniger Engagement einbringen als leibliche Eltern. Diese häufig stille Erwartung, die Stiefeltern oft vor allem an sich selbst stellen, kann das Leben belastend und aufreibend machen. Doch gleichzeitig kann eine zufriedene Patchwork-Familie für das spätere Leben von Kindern wesentlich vorteilhafter sein als die Erfahrung dauerhaft streitender leiblicher Eltern.

Lesen Sie hier in weiteren Auszügen aus dem aktuellen Buch von Felicitas von Lovenbergs mehr zu dem Thema oder nutzen Sie diese Buchempfehlung.