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Mein Theatertipp – nicht nur für Paare

Nichte wenige Paare leben arrangiert, wenn nicht sogar resigniert, nebeneinander her. Andere leben einen Alltag geprägt von zahlreichen Auseinandersetzungen, voller Wut und Aggression. Ob damit verbundene wiederholte Trennungsgedanken schließlich tatsächlich in eine Trennung oder Scheidung münden, ist sehr unterschiedlich. Denn diese lebensverändernde Entscheidung zu treffen, ist alles andere als einfach.

Zugegeben, erwähnte Szenarien wie diese täglich zu erleben, ist alles andere als komisch.
Das Schauspielerehepaar Jennifer und Michael Ehnert stellen ähnliche alltägliche Szenen einer Ehe mit ihrem „Zweikampfhasen“- Programm jedoch auf höchst unterhaltsame Weise dar. Die wortgewaltigen Dialoge, verdichtet mit Witz und Gedankenanregungen, reichen dabei zeitweise auch über die Ehewelt hinaus.

Am 31. Mai findet die 175. Vorstellung dieses gelungenen Programms im Lustspielhaus in Hamburg statt. Diesen und weitere Termine finden Sie hier.

Ein Ehevertrag – nicht zwingend unromantisch

Wollen Paare heiraten, hat die Schließung eines Ehevertrags bis heute oftmals einen zweifelhaften Ruf. Dabei ließe sich aus einem veränderten Blickwinkel doch auch behaupten, dass diese Paare in der Lage sind, mit fairen Regeln für den Fall einer Trennung vorzusorgen.
Lesen Sie mehr zu diesem Thema in diesem ZEIT-Artikel.

 

Warum Coparenting in Trennungsfamilien Sinn macht

Nach dem Entschluss zur Trennung oder Scheidung der Eltern, sind neben der rechtlichen Verantwortung auch die Betreuung und Erziehung der Kinder im Alltag zu regeln. Seit 21 Jahren ist das gemeinsame Sorgerecht im Falle einer Scheidung der Regelfall. Auch nicht verheirateten Eltern steht nach einer Trennung das gemeinsame Sorgerecht zu. Beantragt ein Elternteil das alleinige Recht zur Sorge und der andere Elternteil willigt nicht ein, muss seit 2013 gerichtlich entschieden werden. Diese Entscheidungen bedürfen stets der Berücksichtigung einer Vielzahl von Faktoren, welche für Eltern und insbesondere das Kindeswohl relevant sind.

Eine kurze und gelungene Zusammenfassung aktueller sozialwissenschaftlicher Forschungsbefunde zum Einfluss der Sorgerechtsregelungen, u.a. auf den Kontakt zwischen Vätern und Kindern, gibt dieser aktuelle Podcast von NDR Info.
Die Ergebnisse basieren überwiegend auf repräsentativen Studien des soziologischen Instituts der Universität Rostock, die im Rahmen des langjährigen Beziehungs- und Familienpanel (pairfam) durchgeführt werden.
 

In einem weiteren Podcast aus der Rubrik Redezeit von NDR Info wird aus Sicht von Fachanwälten für Familienrecht, Mediatoren und Psychologen dargelegt, wie Regelungen von Eltern ohne gerichtliche Auseinandersetzungen aussehen können und wie sich Trennungsfolgen für Kinder minimieren lassen. Ebenso finden sich hier Informationen zu Abläufen in Mediationsprozessen.

Trennung und Schuldgefühle

Die Zeit einer Trennung oder Scheidung wird oftmals als existenzielle Lebenskrise wahrgenommen. Neben Gefühlen wie massiver Kränkung, Wut und zahlreichen Ängsten bewegen Eltern meist auch Schuldgefühle. Mit ihnen sind sie fast täglich konfrontiert – offen darüber zu sprechen, fällt ihnen jedoch schwer. Lesen Sie mehr dazu in diesem aktuellen Autorenbeitrag aus dem dem ZEIT Magazin.

Gehen oder bleiben?

Die Entscheidung, ob man sich aus einer langjährigen freundschaftlichen, partnerschaftlichen oder familiären Beziehung lösen will, ist alles andere als einfach.
Zahlreiche Menschen suchen dabei Unterstützung in Beratung oder Coaching.

Abgesehen davon, dass Entscheidungen mit einer solchen Tragweite Prozesse darstellen – sind sie kompex und weisen oftmals einen Zusammenhang mit unterbewussten Mustern auf. Lesen Sie mehr dazu in dieser aktuellen Ausgabe der ZEIT Wissen.

Veränderung: Wie Sie gewohnte Wege verlassen

Grundlegende Veränderungen im Leben brauchen nach einem ernsthaften Beschluss, Beharrlichkeit, Zuversicht und nicht zuletzt Mut.
Doch oft sind es diffuse Ängste, hartnäckige Trägheit und die alten, bequemen Muster, die dafür sorgen, dass Beschlüsse nicht umgesetzt werden. Schließlich bleibt doch alles so wie es ist. Laue Versuche werden wieder zu den Akten gelegt, Frust und Resignation nehmen zu.

Sind Sie dauerhaft unzufrieden oder gar verbittert darüber, wie Sie gerade Ihr Leben führen? Leben Sie in monotonen, leblosen Alltagsroutinen, finden den Ausstieg aus einem zermürbenden Job, einer chronisch energieziehenden Freundschaft oder einer unglücklichen Partnerschaft nicht? Fehlen Ihnen die Zuversicht und Energie für wirkliche Veränderungen?

Im aktuellen Themenheft Psychologie heute Compact zum Thema „Veränderungen“ finden Sie zu diesen Fragen eine Zusammenstellung anregender Artikel. Vorgestellt werden u.a. Strategien, mit denen es gelingen kann, Automatismen zu überwinden, wie beispielsweise eine alte Gewohnheit durch eine neue zu ersetzen.
Bei der Umsetzung von Neuem sind oftmals Visionen und klare Zielvorstellungen von entscheidender Bedeutung. Mit angeleiteten Gedankenexperimenten finden Leser auch dabei erste Hilfestellungen. Lesen Sie in der aktuellen Comapctausgabe des Weiteren, warum eine Trennung oftmals ein wichtiger Schritt zu persönlicher Entwicklung ist.

Scheidungsrate sinkt

Aktuelle Statistiken zeigen, dass die Anzahl an Ehescheidungen weiterhin jährlich sinkt. Bei eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften hingegen steigt die Anzahl der Aufhebungen.

In diesem informativen Artikel lesen Sie mehr über diese Entwicklungstrends.

Trennung ohne Verlierer?

Bis ein Paar oder zumindest ein Partner sich zu einer Trennung entschließt, ist in den meisten Fällen Vieles vorausgegangen. Streithäufigkeit und -intensität steigerten sich hin bis zu täglichen Auseinandersetzungen, oft aufgrund von Banalitäten. Tagelanges Schweigen, wiederholte Verletzungen, Enttäuschungen oder zusätzliche Kränkungen…. Nicht selten streiten Paare bis zur totalen Erschöpfung. Beide Partner finden den Ausstieg aus den zermürbenden Eskalationsspiralen nicht, bevor beide Seiten verbal oder sogar körperlich gedemütigt wurden. Es geht nur noch um Recht oder Unrecht, um Macht und Ohnmacht oder die Vermeidung von Gesichtsverlust vor dem anderen um jeden Preis.
Trennung oder Scheidung scheint –  neben einer häufig deutlich zu spät begonnenen Paarberatung oder Ehetherapie – der einzige Ausweg.
Wie aber ist diesen Paaren eine faire Trennung – wenigstens den Kindern zu liebe – möglich? Kann eine Trennungsberatung dabei unterstützen, zumindest als Elternpaar in Würde auseinanderzugehen? Diesen Fragen widmet sich die aktuelle Spiegelausgabe.

 

Die Vielfältigkeit von Trauer

Einen geliebten Menschen zu verlieren löst in den meisten Fällen einen sehr schmerzhaften Trauerprozess aus. Aber auch eine Trennung und Krankheit, wie z.B. Demenz eines Elternteils,  Partners oder guten Freundes, bedeuten Verzweiflung und Trauer.
Trauer wird ganz individuell erlebt, durchlebt und bewältigt. Wie unterschiedlich sie verlaufen und sich ausdrücken kann, zeigt dieser aktuelle Artikel.