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Veränderung: Wie Sie gewohnte Wege verlassen

Grundlegende Veränderungen im Leben brauchen nach einem ernsthaften Beschluss, Beharrlichkeit, Zuversicht und nicht zuletzt Mut.
Doch oft sind es diffuse Ängste, hartnäckige Trägheit und die alten, bequemen Muster, die dafür sorgen, dass Beschlüsse nicht umgesetzt werden. Schließlich bleibt doch alles so wie es ist. Laue Versuche werden wieder zu den Akten gelegt, Frust und Resignation nehmen zu.

Sind Sie dauerhaft unzufrieden oder gar verbittert darüber, wie Sie gerade Ihr Leben führen? Leben Sie in monotonen, leblosen Alltagsroutinen, finden den Ausstieg aus einem zermürbenden Job, einer chronisch energieziehenden Freundschaft oder einer unglücklichen Partnerschaft nicht? Fehlen Ihnen die Zuversicht und Energie für wirkliche Veränderungen?

Im aktuellen Themenheft Psychologie heute Compact zum Thema „Veränderungen“ finden Sie zu diesen Fragen eine Zusammenstellung anregender Artikel. Vorgestellt werden u.a. Strategien, mit denen es gelingen kann, Automatismen zu überwinden, wie beispielsweise eine alte Gewohnheit durch eine neue zu ersetzen.
Bei der Umsetzung von Neuem sind oftmals Visionen und klare Zielvorstellungen von entscheidender Bedeutung. Mit angeleiteten Gedankenexperimenten finden Leser auch dabei erste Hilfestellungen. Lesen Sie in der aktuellen Comapctausgabe des Weiteren, warum eine Trennung oftmals ein wichtiger Schritt zu persönlicher Entwicklung ist.

Gute Vorsätze? Mein Lesetipp.

Vorsätze fassen manche Menschen täglich, andere nach einschneidenden Erlebnissen. Selten jedoch werden so zahlreiche Vorsätze gefasst wie zum Jahreswechsel. Doch warum gelingt eine Umsetzung solcher Vorhaben so selten?

Wie Sie Ihre Pläne und Wünsche (häufiger) realisieren, können Sie in der aktuellen Ausgabe der Psychologie heute lesen.

Ich wünsche allen meinen Blogleser*innen ein gesundes, glückliches und buntes Jahr 2018!

 

Gedanken & Einsichten

Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen,
durch die sie entstanden sind.

(Albert Einstein)

Probleme in der Partnerschaft wirklich! lösen

Häufig streiten Paare immer wieder um die selben Themen, entwickeln jedoch keine tragfähigen, alltagstauglichen Lösungen für diese. Frust wie auch erneuter Streit sind vorprogrammiert und irgendwann schleichen sich Erschöpfung und Resignation ein.

Woran liegt es, dass  Paare keine angemessene Problemlösungen erarbeiten?
Nicht selten versäumen es Paare, sich während einer Meinungsverschiedenheit  – oder zumindest dann, wenn sich die Wogen wieder geglättet haben – ausreichend Zeit für den Austausch zu nehmen. Zudem tauschen Sie sich nicht darüber aus, was für den jeweils anderen Partner bzgl. des (Problem-)Themas wirklich schwierig ist und welche Gefühle, über Ärger und Wut hinaus, damit für ihn verbunden sind. Eine tatsächliche Verständigungsbasis wird damit nicht erarbeitet. Doch diese ist grundlegend für Lösungen, welche die Emotionen beider Partner berücksichtigen. Nur auf diese Weise vermeiden Paare „faule Kompromisse“ oder vorschnelle Lösungen, die für einen Partner auch nur „Lippenbekenntnisse“ sein können.

Der Austausch der Partner braucht in jedem Fall ausreichend Zeit und Ruhe. Zeit ist eine knappe Ressource geworden; doch Streit, andauernde Spannungen sowie eine anschließende Versöhnung brauchen oftmals viel mehr Zeit und zermürben die Partner zunehmend.
Um wirklich zu verstehen, was den Partner beschäftigt und was das Thema für ihn so belastend macht, ist es notwendig, einander wirklich gut zuzuhören und nicht schon mit der Gegenargumentation beschäftigt zu sein. In diesem Fall lassen sich die Partner nicht aufeinander ein, versuchen nicht, den Partner wirklich zu verstehen, sondern ihn von der eigenen Sichtweise zu überzeugen oder Recht zu bekommen.
Um Interesse an der Sicht des Partners zu zeigen und ihm zu vermitteln, dass Sie bereit sind, sich auf seine Wahrnehmungen einlassen – auch wenn das in einigen Situationen sehr schwer fällt – halten Sie Blickkontakt. Wenn Sie die Sichtweise des anderen nicht nachvollziehen können, fragen Sie möglichst offen und wohlwollend nach. Die sogenannten „W-Fragen“ (wie, was, wobei….) sind dabei äußerst hilfreich. Die „Warum-Frage“ sollten Sie in sehr angespannten Situationen vermeiden, da diese den anderen schnell unter Rechtfertigungsdruck setzen kann.

Blog Paarconsulting Paar im Gespräch

© goodluz / Fotolia

Es kann nicht immer gelingen, den anderen vollständig zu verstehen. Einige Reaktionen und Emotionen bleiben eventuell nicht verständlich. Das ist ganz normal und gefährdet eine Beziehung nicht. Es gefährdet sie viel mehr, wenn die Partner diese Differenzen nicht aushalten und stets nach Einheit und Einigkeit streben. Eine reife Partnerschaft akzeptiert Unterschiede.

Mein Buchtipp: Für Paare, die anders kommunizieren lernen wollen

Haben Sie wiederholt das Gefühl, eine andere Sprache als Ihr Partner zu sprechen? Fällt es Ihnen schwer zu verstehen, worum es ihm tatsächlich geht, während Sie streiten? Passiert es Ihnen, dass Sie scheinbar Dinge hören, welche Ihr Partner doch nicht oder ganz anders ausgedrückt hat?
Dies ist im Alltag von Paaren leider nicht außergewöhnlich, die unter hohen Belastungen stehen oder sich in einer Entwicklungskrise befinden.

Dieses aktuell erschienene Buch von D`Ansembourg kann Ihnen Dank seiner unkomplizierten, prägnanten Anleitungen, welche durch humorvolle Illustrationen gestützt werden, dabei behilflich sein, ohne Verletzungen und Kränkungen auch über schwierige Themen ins Gespräch zu kommen.
Ein Gespräch, das Ihnen ermöglicht, sich einander besser verständlich zu machen, stellt die Basis für faire und tragfähige Problemlösungen in Paarbeziehungen dar.

Viel Freude beim Lesen!

Berufliches und privates Leben gelassen meistern

Im ZEIT Verlag ist kürzlich ein Spezial-Themenheft für Berufstätige erschienen, welches verschiedenste, aktuelle Artikel zum Thema „Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leben“ umfasst. Leser erhalten außerdem durch konkrete, verständliche Hinweise die Möglichkeit, eine eigene Strategie zur Verbesserung Ihres Alltags zu entwickeln oder sich neu zu orientieren.

 

Gedanken & Einsichten


Es ist keine große Kunst das Steuer bei ruhiger See zu halten,
es bei Stürmen und Unwettern nicht loszulassen und
unbeirrt weiterzufahren hingegen schon.

Blog Paarconsulting Stürmische See

© Federico Rostagno / Fotolia

 

Verbindlichkeit auf Zeit: Ehe in der „light-Version“

Unverheiratete Partner verfügen in Krisen- und Übergangszeiten, wie z.B. Trennung, Krankheit oder Verlust des Partners, häufig über keinerlei Rechte und Sicherheiten.

In Frankreich gewinnt die rechtliche Absicherung des Partners über einen einen „Pacte civil de solidarité“ (Pacs) zunehmend an Bedeutung. Bereits 41 Prozent der französischen Paare entscheiden sich aktuell für diese Form der Verbindlichkeit – oft losgelöst von romantischen Vorstellungen oder Zeremonien.

Ein Vorteil der Pacs liegt in ihrer Offenheit, welche es den Partnern ermöglicht, ihr Leben wie auch ihr Zusammenleben gemeinsam zu regeln. Festgelegt werden kann u.a., ob im Falle einer Trennung eine Güterteilung vorgesehen ist und wie sich die Partner im Krankheitsfall materiell unterstützen wollen – z.B. mit einem fixen oder frei wählbaren Anteil.
Ein wesentlicher Unterschied zur Eheschließung betrifft die Belange der Kinder; hierfür sind keine Regeln vorgesehen.

Diese moderne Vertragsform für Paare kann zügig und unkompliziert geschlossen wie auch wieder aufgelöst werden. Bemerkenswert: Die Trennungsrate bei „Pacs-Paaren“ liegt unter der von verheirateten Paaren.
Nicht erstaunlich also, dass nun auch der Schweizer Bundesrat eine Einführung dieses Modells erwägt und die Diskurse sich auf andere EU Staaten ausweiten.

Lesen Sie hier den gesamten aktuellen Artikel.