Archiv für den Monat: August 2015

Mein Buchtipp: Seitensprung. Was nun?

Treue ist in den meisten Partnerschaften eine entscheidende Säule. Sexueller Betrug ist wohl auch deshalb – trotz steigender Zahlen von „Vertrauens- und Ehebruch“, begünstigt durch die neuen Medien – stark tabuisiert und moralisch negativ bewertet.

Dieses kleine, informative und leicht verständlich geschriebene Büchlein von Svensson gibt beiden Seiten einen ersten Einblick in häufige Ursachen für das Fremdgehen. Es enthält weiterhinTipps, wie Sie mit Treuebruch in der Beziehung umgehen können. Einige Beispiele lassen die vielfältigen Facetten des Themas deutlich werden – stets ohne moralischen Zeigefinger.


 

Sexuelle Fantasien: Unterschiede zwischen Männern und Frauen?!

Es ist vielleicht keine gänzlich neue Erkenntnis: Männer fantasieren anders als Frauen.

Während das männliche Geschlecht stärker auf optische Reize reagiert, reagiert das weibliche tendenziell eher auf hörbare Reize, wie z.B. auf erotische Geschichten.
Doch worin manifestieren sich diese Differenzen? Warum sehen beide Geschlechter in Sexfilmen beim aktiven Paar auf die Frau? Gibt es, in heterosexuellen Partnerschaften, Unterschiede zwischen Männern und Frauen, was homoerotische Fantasien betrifft? Welche erogenen Zonen spielen für die Geschlechter eine besondere Rolle? Und, welche sexuelle Fantasie ist die häufigste?
Antworten lesen Sie in diesem spannenden ZEIT-Artikel von Ulrich Clement.

 

Heiraten: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Nicht selten fragen sich Paare, ob es schon an der Zeit ist, zu heiraten oder ob sie lieber noch warten sollten, bevor sie vor den Traualtar oder Standesbeamten treten.
Aber gibt es den richtigen Zeitpunkt für das Ja-Wort?

Es kann durchaus Vorteile haben, wenn sich die Partner genauer und besser kennenlernen, bevor sie einen entscheidenden Schritt wie diesen machen. Sie können sich im Alltag kennenlernen und feststellen, ob man ihn/sie mit seinen/ihren Eigenheiten und mitunter auch komplett anderen Sichtweisen zu bestimmten Themen wertschätzt. Möglich ist es dabei auch, eingehend zu prüfen, ob der Partner ähnliche Wert- und Lebensvorstellungen wie man selbst hat. Dies ist laut der Paarforschung ein wesentlicher Aspekt für einen langfristigen Zusammenhalt der Partner und eine zufriedene Partnerschaft. Gedanken wie „Den biege ich mir schon noch hin“ oder „Das wird schon noch“ sind gravierende Fallen, um in eine Ehe zu starten.
Auf der anderen Seite gibt es auch zahlreiche Paare, die nach relativ kurzer Beziehungsdauer heiraten und langfristig glücklich in ihrer Beziehung sind. Diese Paare berichten, dass sie inzwischen, z.B. durch frühere Beziehungserfahrungen, genau wussten, wie sie Beziehung leben wollen. Sie geben außerdem an, durch ihre Beziehungserfahrungen keine überhöhten Erwartungen an Partnerschaft zu haben und sind dann ihrem persönlichen Gefühl gefolgt – getreu nach dem Motto „Es ist, was es ist.“

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Ehen können scheitern, wenn die Partner sich nicht ausreichend kennengelernt und voreilig aus dem „Gefühl der Verliebtheit“ heraus die Entscheidung zu einer Heirat getroffen haben. Ebenso können Ehen auch scheitern, wenn die Partner bereits auf mehrere, teils zahlreiche, Beziehungsjahre vor der Heirat zurückblicken können und einander gut kannten.
Menschen verändern sich fortwährend und in einer festen, verbindlichen Partnerschaft kommt es darauf an, sich auf die Veränderungen des anderen immer auch ein Stück weit einzulassen, gemeinsame neue Wege zu suchen. Genauso kann das Gefühl des Verliebtseins nicht über Jahrzehnte bestehen bleiben. Die Partnerschaft und Gefühle der Zuneigung zu erhalten, braucht willentliches, dauerhaftes Engagement von beiden Seiten – auch in schwierigen Zeiten.

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Familien: Erweiterte Leistungen in der Pflege von Angehörigen

In drei aktuellen Kurzratgebern des Bundesministeriums für Gesundheit erhalten pflegende Angehörige Tipps zu konkreten Fragen und Herausforderungen im Alltag. Des Weiteren umfassen die Ratgeber zahlreiche Hinweise für die häusliche Pflege, Informationen für Demenzkranke und Ihre Angehörigen sowie weiterführende Unterstützungsangebote. Die Neuerungen aus dem Pflegestärkungsgesetz I (PSG I) werden dabei in einem Ratgeber gesondert berücksichtigt und aktuelle Übersichten über Leistungen der Pflegeversicherung mit allen Neuerungen des PSG I sind leicht nachvollziehbar erläutert.
Ein PDF-Download steht hier zur Verfügung.