Archiv für den Monat: Februar 2015

Zwei auf einen Streich: Gesundheit und Wir-Gefühl fördern

„Im kommenden Jahr werde ich aktiver!“ Gesundheitsbewusste Vorsätze kennen fast alle. Doch die dauerhafte Umsetzung gelingt nur selten, insbesondere in Stresszeiten werden sportliche Aktivitäten häufig zurückgeschraubt.
Wiederholt zeigen Studien jedoch, dass gerade Bewegung deutlich dazu beiträgt, Stress abzubauen, das Immunsystem zu stärken und Krankheitsrisiken – insbesondere in Bezug auf Krebserkrankungen  – zu senken (um 20 bis 30%).

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Dieser kostenlose Ratgeber der „Deutschen Krebshilfe“ umfasst zahlreiche verständliche Informationen, Trainingspläne und Motivationstipps für Sportanfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene, um langfristig in Bewegung zu bleiben.

Der positive Effekt der Bewegung auf Stressabbau und Gesundheit hat aber noch einen weiteren Vorteil: Denn Untersuchungen aus der Stressforschung können nachweisen –  wenn Sie mit Ihrer Familie oder Ihrem Partner zusammen aktiv sind, führt dies auch zu einer stärkeren Verbundenheit und mehr Wohlbefinden in Partnerschaft und Familie.

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Der nicht endende Zwiespalt zwischen Familie und Beruf

Der fortwährende Zwiespalt zwischen beruflichen und familiären Wünschen und Anforderungen erzeugt für Familien enorm hohe Spannung. Die Grenze zwischen Arbeits- und Familienzeit wird immer poröser und der Zeit-, Organisations- und Anpassungsdruck auf Eltern wächst damit ständig. Hierfür gibt es viele Ursachen, über welche Sie in diesem kritischen und ehrlichen Artikel mehr erfahren können.

Der Artikel stellt sich außerdem der Frage: Gibt es tatsächlich einen Ausweg aus diesem Dilemma?
Wer versucht Partnerschaft, Kinder und Beruf aufeinander abzustimmen, wird mit Sicherheit großes Glück erfahren, lässt sich aber auch auf Abenteuer, Zerreißproben, Zweifel und Grenzerfahrungen ein. Es könnte dabei schon hilfreich sein, das in der Familienpolitik offen und ehrlich auszusprechen, statt die Vereinbarkeit all dessen zu popularisieren. Denn das führt lediglich zu zusätzlichem Stress für Eltern.

Vormerken: Mein Buchtipp für das Frühjahr 2015

Die Unsicherheit in Sachen Liebe und Sex nimmt zu, u.a. dadurch, dass Sexualität heute omnipräsent ist. Auch Untreue in Beziehungen scheint kein Tabu mehr zu sein. Der erfahrene Psychologe Dirk Revenstorf zeigt in seinem neuen Buch „Liebe und Sex in Zeiten der Untreue: Wege aus der Verunsicherung“ eindrucksvoll, dass Partnerschaft dennoch eine Zukunft hat und wie es Paaren gelingen kann, Erwartungen und Vorstellungen, die heute an uns herangetragen werden, hinter sich zu lassen und gemeinsam eine langfristig glückliche Beziehung zu entwickeln.

Notendruck und die Abstiegsangst von Eltern

Seit ca. drei Wochen ist in den Kinos der – etwas plakative, aber nur zeitweise überzogen dargestellte –  Film „Frau Müller muss weg“  von Sönke Wortmann zu sehen. Er gibt einen Einblick in den Alltag deutscher Gymnasien und die tiefe Abstiegsangst von Eltern.

Untersuchungen der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigen, dass u.a. Notendruck und Bildungserfolg seit den negativ ausgefallenen Pisa-Studien zu einer Fokussierung auf das Abitur deutlich beitragen. Die Hochschulreife wird von immer mehr Eltern als „der“ Bildungsmaßstab betrachtet. Tendenziell sei außerdem zu beobachten, dass  „benachteiligte Eltern“ deutlich wachsende Ansprüche an die Bildung ihrer Kinder entwickeln.
Was alle Eltern eint, ganz gleich in welchem Bildungsmileu sie selbst aufgewachsen sind: Die große Unsicherheit vor dem potenziellen Absturz. Jahrzehntelange Sicherheiten wie  Bildung und Vermögen werden u.a. durch Finanzkrisen brüchig. Ebenso instabil werden lebenslange Jobs, Rentenansprüche wie auch Sicherheiten durch Immobilienbesitz. Diese Entwicklungen erhöhen nicht nur den Druck auf Eltern und Kinder, Bildungs- und Schulerfolge werden zunehmend an die Schule und die Lehrkräfte delegiert. Eine oftmals problematsiche Situation für alle Seiten.

Lesen Sie hier mehr. Zudem empfehle ich einen Blick auf die an den Artikel anschließenden Leserkommentare.

 

Langes Eheglück – wie funktioniert das?

Diese Frage ist auch in der Partnerschaftsforschung nicht mehr neu. Studien zeigen, dass die Antwort darauf eng verknüft ist, u.a. mit der Passung der Persönlichkeiten der Partner wie auch deren Stressbewältigungs- und Problemlösefähigkeiten und nicht zuletzt mit einem dauerhaften Commitment zueinander.
Eine „Glücksformel“ oder ein „Rezept“ gibt es jedoch nicht. Gibt es Anhaltspunkte?

In diesem Artikel berichten vier ältere Paare, ob und wie es möglich ist, dass die Liebe zu einem anderen Menschen ein Leben lang hält.

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Auf einen wesentlichen Anhaltspunkt aus dem Beitrag sei bereits an dieser Stelle verwiesen:
„Die romantisch-erotische Liebe ist immer verletzlicher und zeitlich begrenzt. Wenn es einem nicht gelingt, Leidenschaft zu einem nachhaltigen Interesse füreinander weiterzuentwickeln, dann geht auch nach und nach die Empathie füreinander verloren. Ehe ist nicht nur ein Bekenntnis, sie ist ein Prozess. Und dieser Prozess läuft nicht von selbst ab, sondern er erfordert Engagement.“