Archiv für den Monat: Oktober 2013

Mein heutiger Buchtipp – als Paar die Depression besiegen

Die Erkrankung an einer Depression stellt nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für seinen Partner eine enorme Herausforderung dar. Forschungsergebnisse zeigen, dass sowohl bei der Entstehung von Depression und deren Verlauf die Partnerschaftsqualität hohen Einfluss besitzt. Das Buch „Depression und Partnerschaft. Hintergründe und Hilfen“ von Prof. Dr. Guy Bodenmann veranschaulicht, wie diese Zusammenhänge und eine angemessene Unterstützung des Partners aussehen. Dabei stellt es heraus, dass bei der Behandlung einer Depression der Partner einbezogen werden sollte bzw. parallel zur Behandlung eine Paarberatung oder Paartherapie unterstützend wirken kann. Im Gegensatz zu einer ausschließlich individuellen Therapie lässt sich damit u.a. das Rückfallrisiko deutlich reduzieren.

Herbst- und Winterdepression oder Stimmungstief?

Wer an einer Depression erkrankt, leidet unter länger anhaltender Interessen- und Antriebslosigkeit sowie gedrückter Stimmung.  Dabei unterscheidet sich die Erkrankung deutlich von Erschöpfungsgefühlen, zwischenzeitlichen Stimmungstiefs oder Gefühlen von Mutlosigkeit und Trauer. Obwohl diese Erkrankung weit verbreitet ist, wird sie dennoch häufig nicht ernst genommen, erkannt und angemessen behandelt. Informationen zu Ursachen von Depression, Symptomen und Diagnose sowie Vorbeugung und erfolgversprechenden Therapieansätzen finden Sie hier: Link.

Welchen Erziehungsstil praktiziere ich?

Unser Verstand, unsere Werte, die Wünsche, den gemeinsamen Familienalltag harmonisch zu gestalten, mein Kind für das Leben zu rüsten und dabei bestmöglich zu unterstützen, sind wesentliche Bestandteile von Erziehung. Darüber hinaus gibt es zahlreiche unterschiedliche Vorstellungen und Richtungen, die je nach Persönlichkeit des Kindes und des Erziehenden und nicht zuletzt je nach Umfeld voneinander abweichen und dementsprechend auch sinn- und wirkungsvoll sein können. Testen Sie, wo Ihre Schwerpunkte in der Erziehung liegen: Link.

Beachtenswerter Artikel: Was wir von anderen Kulturen über Erziehung lernen können

Eltern ringen immer wieder darum, in der Kindererziehung an einem Strang zu ziehen. Der Artikel zeigt mit dem Blick auf andere Kulturen, dass Kinder keinen Schaden nehmen, sollte es auch mal anders laufen. Im Gegenteil: Es zeigt sich, dass es Kindern auch gut tut, zu erleben, dass nicht jeder in derselben Art und Weise reagiert. Viel wichtiger ist für das unbeschwerte Aufwachsen von Kindern, dass es in der Familie Nähe erlebt sowie eine positive Kommunikation. Des Weiteren ist es elementar für sie, zu erfahren, dass immer jemand da ist, der sie beschützt, für sie sorgt und sie liebt.

Wann ein Familientherapeut helfen kann

Ziel einer Familientherapie ist es, die Stärken der einzelnen Familienmitglieder zu erkennen und diese für die Lösung familiärer Probleme sowie die Wiederherstellung eines gutes Familienklimas zu nutzen. Mit den Beteiligten werden Lösungsansätze und Konfliktvermeidungsstrategien entwickelt. Familientherapie, auch als systemische Therapie bezeichnet, bietet sich unter anderem an, nach Schicksalsschlägen (Krankheit, Tod, traumatischen Erfahrungen), nach einer Trennung/ Scheidung oder bei Erziehungsproblemen. Wenn Paare ihre Beziehung verbessern oder retten wollen, kann eine Paartherapie oder je nach Fragestellung auch Familientherapie sinnvoll sein.

Eifersucht?

Ist Eifersucht Leidenschaft?  Viele kennen diesen Ausspruch: Eifersucht ist eine Sucht, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. Sie lässt manche Partner so reagieren, dass sie sich selbst nicht wiedererkennen. Sie kontrollieren ihren Partner, spionieren ihm hinterher oder neigen sogar zu gewalttätigem Verhalten. Wie viel Eifersucht ist normal? Dieser Artikel gibt erste Antworten.

Mein heutiger Buchtipp – für gestresste Paare

Gründe für Stress, Erscheinungsformen und Folgen werden hier vor allem für Paare gut erläutert. Das Buch „Stress und Partnerschaft: Gemeinsam den Alltag bewältigen“ von Prof. Dr. Guy Bodenmann bietet anschauliche Hinweise für den Umgang mit Alltagsstress und zeigt, wie die zerstörerischen Auswirkungen von Stress auf die Partnerschaftszufriedenheit und deren Stabilität vorgebeugt werden können. Mit Übungen, Fallbeispielen und konkreten Anleitungen zu verschiedenen Gesprächstechniken bietet das Buch praktische Unterstützung für Paare.

Dauerhafter Alltagsstress erhöht das Scheidungsrisiko

Zahlreiche Studien zeigen, dass sich unter Stress die partnerschaftliche Kommunikation deutlich verschlechtert. Sorgen und Probleme werden aufgrund des Zeitmangels und der hohen Erschöpfung nicht mehr oder nur noch oberflächlich besprochen. Gespräche zwischen den Partnern eskalieren schneller, wodurch es zu Frust und innerem Rückzug kommen kann. Wie man als Partner auf den Stress des anderen angemessen reagiert  und als Paar gemeinsam Stresssituationen zuverlässig bewältigt, wird in diesem wissenswerten Audiobeitrag gut angerissen. Ein Literaturtipp hierzu folgt im nächsten Blog!