Archiv für den Monat: März 2013

Für die Partnerschaft: Prioritäten setzen

Zeit ist eine stark begrenzte Ressource. Wenn Sie mehr davon in Ihre Beziehung investieren möchten, müssen Sie sich diese häufig sehr bewusst schaffen. Neben beruflichen Anforderungen und zahlreichen anderen Verpflichtungen ist genau das sehr anspruchsvoll. Wenn Sie sich langfristig darauf verlassen, dass es noch ausreichend zeitliche Lücken geben wird, ist das Risiko hoch, dass Ihr Partner/ Ihre Partnerin und Ihre Beziehung auf Dauer zu kurz kommen. Zeit zu zweit ist alles andere als eine Alternativbeschäftigung, auf die nur dann Zeit fällt, wenn alles andere erledigt ist. Versuchen Sie deshalb feste Zeiten für die Pflege Ihrer Beziehung einzuplanen. Untersuchungen aus der psychologischen Paarforschung belegen, dass insbesondere die aktive Gestaltung gemeinsamer Zeit und die Gestaltung von Ritualen der Zweisamkeit eine wichtige Rolle für die langfristige Zufriedenheit von Paaren spielen. Zeit zu zweit ist die Basis für Austausch, die Basis für gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen und damit auch für Nähe und das Verbundenheitsgefühl der Partner. Überdies lässt sich durch Zeiten der gemeinsamen Erholung und Regeneration das eigene Stresserleben deutlich reduzieren und damit wird ein entspannter und liebevoller Umgang miteinander im oft alltäglichen Trubel leichter. Versuchen Sie deshalb wöchentlich einen Termin für Ihren Partner/Ihre Partnerin und sich einzuplanen und halten Sie sich mindestens genauso verbindlich wie bei einem Geschäftstermin daran. Setzen Sie Prioritäten. Ein festgelegter Tag und Zeitpunkt und dadurch entstehender Rhythmus sowie feste Bettzeiten für Kinder können Ihnen dabei helfen, Zeit für Zweisamkeit zu schaffen und zu erhalten. Und sollte Ihnen diese Art des Zusammenseins zu „unromantisch“ oder „nicht spontan genug“ sein, denken Sie doch mal darüber nach, wie Sie Ihre gemeinsamen Abende mit einem Hauch Romantik versehen oder welche spontanen Ideen Sie einbringen könnten. Ich wünsche Ihnen schöne Momente zu zweit!